Neurodiversität in der Mediation: warum kein Mensch „normal“ ist

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In dieser Folge sprechen Pascal Gemperli und Prof. Gernot Barth über ein Thema, das in jeder Mediation mitschwingt – auch wenn es kaum benannt wird: Neurodiversität. Ausgehend von der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift «Die Mediation» mit dem Schwerpunkt Vielfalt diskutieren die beiden, warum der Begriff Diversität oft polarisiert und weshalb sie lieber von Vielfalt sprechen. Dabei geht es um kulturelle Hintergründe, sexuelle Orientierung, gesellschaftliche Umbrüche und die Frage, warum Konflikte nicht einfach „störend“, sondern auch entwicklungsfördernd sind. Im Zentrum steht dann die Neurodiversität: Wie viele Menschen ticken kognitiv anders als der Durchschnitt? Was bedeutet das für Gesprächsführung, Konfliktbearbeitung und speziell für Mediator:innen? Wie können wir mit Metaphern, Bildern, Schreiben oder Aufstellungen arbeiten, wenn gesprochene Sprache an Grenzen kommt – gerade im Wirtschaftsbereich? Zum Schluss geht es um Selbstreflexion: Was heißt es, wenn ich als Mediator:in selbst neurodivers bin – und warum Struktur UND Flexibilität dann unverzichtbar sind?  

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